


Zu der Frage: „Neutralität – Gebot oder Mythos?“, veranstaltet das „Bochumer Bündnis gegen Rechts“ zusammen mit der Kampagne „NRW Appell für ein AfD Verbot“ am 15.6.2026 um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion in der Rotunde in Bochum, Am Kulturgleis 3-5. Die Rektorin der Ev. Hochschule Bochum wird dazu das Eingangsreferat halten. Die Pressemitteilung der Veranstalter: »Gibt es wirklich so etwas wie ein „Neutralitätsgebot“? Und wenn ja, für wen gilt es und für welchen Tatbestand? Oder ist das sogenannte „Gebot“ doch eher ein Mythos und dient nur der Verhinderung jeder Kritik an der radikalen Rechten, namentlich der AfD?
„Vor allem von rechtsextremen und konservativen Kreisen wird der Vorwurf des „Neutralitätsbruchs“ genutzt, um Künstler:innen, Kulturinstitutionen oder Projekte unter Druck zu setzen, die sich gegen Rassismus, Rechtsextremismus oder andere demokratiefeindliche Tendenzen positionieren. Das betrifft nicht nur direkte politische Äußerungen, sondern auch die inhaltliche Ausrichtung von Ausstellungen, Festivals oder Bildungsformaten. Besonders in öffentlich geförderten Kontexten führt das oft zu Selbstzensur oder zur Rücknahme von Projekten, aus Angst vor Fördermittelkürzungen oder rechtlichen Konsequenzen“, bestätigt die Kuratorin Eva Busch.
Eintritt frei
Einlass: 18.30 Uhr